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Briefe aus der Wilcza

 

 

Eine Straße mitten in Warschau wird zum zentralen Schauplatz dieser persönlichen Geschichte über Zugehörigkeit. Filmemacher Arjun Talwar, Einwanderer aus Indien, lebt seit einer Dekade in Polen und sucht vergeblich seinen Platz in der Gesellschaft. Um gegen Einsamkeit anzukämpfen, beginnt er, seine Nachbar*innen zu filmen – vom Postboten über einen Tanzlehrer bis hin zur Metzgerin. Jede Begegnung offenbart kleine Eigenheiten, berührende Geschichten und charmante Momente. So entstehen intime Einblicke in den Alltag der Nachbarschaft. In einem Land, das nach außen oft kalt und abweisend wirkt, zeigt Regisseur Talwar den Spagat zwischen Rassismus und den wunderbaren Momenten menschlichen Miteinanders. In Zeiten eines gesellschaftlichen Rechtsrucks wird die Suche nach Gemeinschaft und Zugehörigkeit besonders bedeutsam. Der Film verbindet dokumentarische Authentizität mit persönlicher Reflexion über Vergangenheit, Zukunft und die Suche nach Zugehörigkeit.

 

Fr. 10. Okt. 17:30 | Haus der Jugend

 

Polnisch/ englisch/ chinesisch/ arabisch/ romanes Originalfassung mit deutschen Untertiteln