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El diablo fuma (y guarda las cabezas de los cerillos quemados en la misma caja)

 

Als ihre Eltern vom einem auf den anderen Tag verschwinden, müssen fünf Geschwister plötzlich ihr Leben und das ihrer Großmutter selbst in die Hand nehmen. Dieser geht es psychisch nicht gut – sie hat Wahnvorstellungen und Paranoia. Von ihren Enkeln wird das als Teil ihrer Realität angenommen. Gruselgeschichten und Alltag scheinen langsam miteinander zu verschwimmen. Je mehr Tage vergehen, desto chaotischer wird es in dem verwinkelten Haus im Mexiko City der 90er-Jahre. Die Erkundungsausflüge der Kinder führen sie nicht nur immer tiefer in die Welten ihrer Fantasie, sondern irgendwann auch in den Konflikt mit den Nachbar* innen. Die wiederum verlieren schließlich die Geduld und verständigen das Jugendamt. Als die mühsam aufgebaute Parallelwelt der Familie ins Wanken gerät, müssen alle zusammenarbeiten, um die Illusion der perfekten Familie aufrechtzuerhalten. Ernesto Martínez Bucio erzählt in seinem Langfilmdebüt ein emotional nuanciertes Porträt einer Kindheit, die geprägt ist von Unsicherheiten und der Angst, verlassen zu werden.

 

Fr. 10. Okt. 20:00 | Lagerhalle

 

Spanische Originalfassung mit englischen Untertiteln